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Vollmachten & Testament

Vollmachten und Testament sind Formen der Verfügungen bzw. Willenserklärungen zur Regelung bestimmter Fälle, die im Leben oder mit dem Tod eintreten. Zum Beispiel das Testament oder der Erbvertrag für den Erbfall, die Patientenverfügung für den Fall der ärztlichen Behandlung, die Betreuungsverfügung für den Fall der gravierenden Handlungsunfähigkeit, die Vorsorgevollmacht, mit der für den Fall einer Notsituation eine Handlungsberechtigung für alle oder bestimmte Handlungen auf einen Bevollmächtigen übertragen wird. Alle Verfügungen sind an gewisse Formalien gebunden. Für ihre inhaltliche Abfassung stehen Rechtsberater und für ihre Beurkundung Notare zur Seite. Unser Ziel ist es, Sie auf die Unterschiede hinzuweisen. Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern finden Sie hier einige kurz gefasste Informationen zu diesen Themen. Diese sind ausdrücklich kein Ersatz für die rechtliche bzw. notarielle Beratung.

Die Bestattungs-Vorsorgevollmacht

Mit dieser Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens, die erforderlichen Entscheidungen über Ihre Bestattung zu treffen und sicherzustellen, dass die von Ihnen gewünschte Bestattung so ausgeführt wird, wie Sie es im Vorsorgevertrag mit Ihrem Bestattungsunternehmen festgelegt haben. Gerne beraten wir Sie hierüber ausführlich persönlich und erläutern Ihnen Form und Inhalt einer Bestattungs-Vorsorgevollmacht.

Das Testament

Ein Testament ist eine Form der Verfügung von Todes wegen, eine Regelung für den Erbfall. Nach deutschem Recht wird diese Verfügung auch als letztwillige Verfügung bezeichnet (§1937 BGB). Sie ist eine einseitige, formbedürftige, jederzeit widerrufbare Willenserklärung des Erblassers über sein Vermögen, welche im Falle seines Todes Wirkung entfaltet. Eine andere Form der Verfügung von Todes wegen ist der Erbvertrag (§§ 1941, § 2274 ff. BGB). Die rechtlichen Regeln über Inhalt, Errichtung, Widerruf, Auslegung und Anfechtung von Testamenten sind Teil des Erbrechts. (Quelle: Wikipedia). Es ist möglich ein eigenhändiges Testament (vollständig eigenhändig geschriebene und unterschriebene Erklärung) oder ein öffentliches Testament (persönliche oder schriftliche Willenserklärung gegenüber einem Notar) zu wählen. Im Beratungsgespräch erläutern wir Ihnen gerne Näheres zur Testamentsverfassung und stellen Ihnen ein Mustertestament, als Leitfaden zur Verfügung.

Das Erbrecht

Die Erbfolge ist im Erbrecht festgelegt. Nach dem deutschen Erbrecht sind nur Blutsverwandte erbberechtigt. Ausnahme sind die Ehepartner, sie erben zur Hälfte. Die Erbfolge unterscheidet nach: Ehepartner, Erben erster Ordnung, zweiter, dritter und vierter Ordnung. Gerne beantworten wir Ihnen unverbindlich Fragen zu diesem Thema. Eine Beratung durch einen Rechtsanwalt oder Notar können wir jedoch nicht ersetzen.

Die Patientenverfügung

In der Patientenverfügung erteilen Sie selbst im Voraus Anweisungen, wie Sie nach Ihrem Willen als Patient behandelt werden möchten, wenn Sie zum Behandlungszeitpunkt nicht mehr in der Lage sind zu entscheiden. Angehörige, Betreuer oder Ärzte müssen nach den Vorgaben der Patientenverfügung handeln. Gerne beantworten wir Ihnen unverbindlich Fragen zu diesem Thema. Eine Beratung durch einen Rechtsanwalt oder Notar können wir jedoch nicht ersetzen.